Sportprofil

Seit diesem Schuljahr gibt es an der GGS St. Jürgen das Profil Sport in der Oberstufe.

„Was bedeutet also Sport-Profil und warum sollte ich es wählen?“

Viele Schülerinnen und Schüler stellen sich eventuell vorab diese Frage, bevor sie ihre Wahl treffen...

Hier ein kurzer Einblick:

Schülerinnen und Schüler haben erfahrungsgemäß ein großes Interesse am aktiven Sporttreiben, egal ob in der Schulsporthalle, auf dem Schulhof, im Verein oder privat. Zusätzlich nehmen sie andere Perspektiven emotional wahr und zeigen auch als Zuschauer, Fan o.ä. Interesse.

Im Sportprofil heißt es nicht „nur noch“ Sporttreiben, sondern die Schüler und Schülerinnen sollen Einblicke in die sportbiologischen und trainingswissenschaftlichen Grundlagen bekommen, sowie sich mit bewegungswissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Grundlagen auseinandersetzen. Mit diesem Grundlagenwissen soll dann der Bezug zum sportpraktischen Teil hergestellt werden.

Das Profil soll also an lebensweltliche Erfahrungen anknüpfen und die Entwicklung zur Mehrperspektivität fördern.

Das Sportprofil besteht aus einem sportpraktischen und einem sporttheoretischen Teil, welche miteinander verknüpft werden und zu gleichen Anteilen berücksichtigt werden.

Ein Schüler berichtet von seinen ersten Eindrücken:

Vom Sportprofil kann ich nur Positives berichten. Man bekommt einen sehr detaillierten Einblick in die Welt des Sports. Das gilt sowohl für die Theorie, als auch für die Praxis. Wir setzen uns mit sehr vielen Sportarten auseinander, sodass für jeden/jede was dabei ist und jede/r seine Stärken zeigen kann. Der praktische Sportunterricht ist anspruchsvoll und wir gehen tief in die in die Einzelheiten der Sportarten (Regeln, Taktik).
 Ein positiver Aspekt des theoretischen Sportunterrichts ist die Veranschaulichung des bestmöglichen Trainings für alle Bereiche, das kann man auch sehr gut auf den außerschulischen Sport übertragen kann.
Wir verbinden fast alle Ausflüge/Fahrten mit sportlichen Aktivitäten, die nicht alltäglich sind.
 Im Großen und Ganzen kann ich das Sportprofil an unserer Schule für jeden Sportliebhaber/in empfehlen.

Ein weiterer Schüler berichtet:

Es soll hier ja nicht darum gehen, andere Profile zu beurteilen, aber uns fiel die Wahl des Sportprofils nicht gerade schwer… (bei weiteren Details bitte die Schüler/Schülerinnen der 11c befragen).

Die Klassenzusammensetzung lässt sich, aufgrund der Tatsache, dass nur Schüler mit einer gewissen Begeisterung für den Sport, das Profil wählen, als äußerst homogen beschreiben, was sich positiv auf das Lernklima auswirkt. Während im theoretischen Unterricht noch die letzten Jahre Sport-WPU, im Schnelldurchlauf, wiederholt wurden, gab es im Praxisunterricht einen sehr starken Anstieg des Leistungsniveaus. Egal ob trainiert oder untrainiert, so würde ich behaupten, dass jede/r Schüler/Schülerin an seine Grenzen gekommen ist. Wir sind einigermaßen schnell und doch gründlich durch die ersten Themen gekommen und ich schätze, dass das auch so bleiben wird. Da das explizit eine Rückmeldung zum Sportprofil und der grundsätzlichen Veränderung durch die Oberstufe an der Schule sein sollte, werde ich die anderen Fächer nicht kommentieren. Mein erster Eindruck war bei den meisten Lehrern überwiegend gut, der zweite auch.

Natürlich kann man nach einigen Wochen noch keine besonders detaillierte Beschreibung des Profils abgeben, daher wäre es nicht sehr sinnvoll diesen Text weiter zu führen.

In der Vorhaben-Woche waren wir sportlich sehr aktiv:

 

 

Sportabitur 2018 Praxiswoche

Glücklicherweise hat das Wetter an allen Tagen mitgespielt: Die Praxiswoche Sportabitur 2018 konnte mit allen Disziplinen wie geplant durchgeführt werden. Allerdings mussten wir für die Volleyballprüfung erst den Ballschrank aufbrechen, weil jemand das Schloss ausgetauscht hatte. Eine weitere Erfahrung auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife...

Geprüft wurde in den Individualdisziplinen Schwimmen, Geräteturnen und Leichtathletik sowie in den Sportspielen Badminton, Volleyball und Fußball.