Auf die Plätze, fertig, los!

Die GGS beim Kreisfinale der Grundschulen in Lübeck

Wir sind Charlotte, Juliana und Johanna aus der 4. Klasse und haben mit insgesamt 12 Kindern  beim Leichtathletik-Wettbewerb der Grundschulen teilgenommen. Am Tag des Wettbewerbs sollten wir normal zur ersten Stunde auf dem Schulhof sein. Von dort sind wir mit dem Bus zum Sportplatz an der Falkenwiese gefahren. Wir waren die ersten dort, aber es wurde schon viel aufgebaut. In der Zeit, wo noch keine andere Schule da war, haben wir uns mit Schminke kleine GGS-Flaggen auf die Wangen gemalt. Als es endlich losging, hat Frau Lötsch erstmal etwas zum Wettbewerb erzählt und die Schulen vorgestellt. Es waren sechs Schulen dabei, zwei davon aus Lübeck. Zuerst mussten wir bei der Pendelstaffel antreten. Wir mussten mit dem Staffelholz über kleine Hürden laufen und das Staffelholz sicher übergeben. Zurück wurde gesprintet. Das hat bei uns sehr gut geklappt.

Dann ging es weiter mit dem Weitwurf. Hier mussten wir mit einem 80g-Ball möglichst weit werfen. Vor allem die Jungen aus unserem Team haben sehr weit geworfen, über 30 Meter.

Die nächste Disziplin war das Medizinballschocken. Der Medizinball war 1,5kg schwer und musste über eine Bank geworfen werden. Die Bank wurde Runde für Runde ein Stück weitergerückt. Wenn der Ball die Bank berührt, ist man raus. Leider sind wir hier in der 3. Runde ausgeschieden.

Nach einer kurzen Pause ging es für uns weiter zum Weitsprung. Es gibt mehrere Zonen und für jede erreichte Zone hat das Team dann die entsprechende Punktzahl bekommen. Wir durften jeder dreimal springen und haben fleißig Punkte gesammelt.

Zum Abschluss kam dann der 7-Minuten-Lauf. Im Abstand von knapp 50 Metern ging es 7 Minuten hin und her. Für jede geschaffte Strecke gab es einen Punkt für unser Team. Das war echt anstrengend, aber wir haben es alle gut geschafft.

Damit war der Wettbewerb auch schon zu Ende und wir warteten gespannt auf die Siegerehrung. Wir haben uns sehr gefreut, als der erste Platz verkündet wurde. Alle haben eine Medaille bekommen und wir haben uns für das Landesfinale in 4 Wochen qualifiziert.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf den nächsten Wettbewerb. 

Wir sind Müllchecker!

Die Grundschule hat sich in den letzten Wochen im Sachunterricht intensiv mit dem Thema Müllentsorgung beschäftigt. Wie trenne ich meinen Müll richtig? Warum ist Recycling wichtig für unseren Planeten? 

Passend dazu besuchten alle 3. Klassen die Entsorgungsbetriebe Lübeck und absolvierten dort einen abwechslungsreichen Umweltlehrpfad. Die Kinder konnten an verschiedenen Stationen spielerisch und mit allen Sinnen ihr im Sachunterricht erlerntes Wissen zum Thema Abfall überprüfen und erweitern.

Auf dem „Müll – Friedhof“ wurden Abfälle ausgegraben und gerätselt wie lange er bis zur Verrottung braucht, Tastkästen und ein Angelspiel mit Sortierung verschiedener Abfälle sowie ein Holzpuzzle zum Thema Kreislaufwirtschaft wurden geboten. Ein Barfußpfad, Musikinstrumente aus Müll und ein Wurfspiel rundeten das Angebot ab.

Durch den Besuch wurden die Kinder zum Thema Müllvermeidung und Mülltrennung sensibilisiert und zu echten „Müllcheckern“ ernannt.

Zertifizierung zum JuniorCampus-Netzwerkpartner

Wir fragen, forschen und begreifen!

Können sich Menschen in ihren eigenen Schatten stellen? Warum können wir den Wind auf unserer Haut spüren, aber sehen können wir ihn nicht? Warum hat der Mond so viele Beulen? 

Diese und viele weitere Fragen erforschen wir mithilfe des Teams vom JuniorCampus. Seit Dezember 2023 sind wir offizieller Netzwerkpartner. Regelmäßig besuchen wir mit den Klassen 1-4 die Veranstaltungen des JuniorCampus und als Lehrkräfte die Fortbildungen. Dort trifft natürliche Neugierde auf gelebte MINT-Bildung im Schulalltag. Selbstständiges Experimentieren und Forschen macht insbesondere Schülerinnen und Schülern viel Freude und fordert sie zugleich. Unsere Neugierde ist der "Motor" hinter dem Lernen, dem kritischen Hinterfragen und der Suche nach dem "Warum?". Der Wunsch, etwas zu verstehen, treibt die Lernmotivation an. Eine Fähigkeit, die in der heutigen Welt entscheidend ist. 

Kurzum: Wir als Lehrkräfte begleiten unsere Schülerinnen und Schüler, neue Wege zu gehen, neugierig zu bleiben und eigenständig zu lernen. 

Weihnachtliches Vorlesen in der Bücherei

Um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, haben alle Grundschüler bis zu den Ferien die Möglichkeit, weihnachtliche Geschichten vorgelesen zu bekommen. Die Lesementorinnen, unter der Leitung von Frau Schütt, freuen sich darauf, die Kinder jeden Donnerstag in der sechsten Stunde in der weihnachtlich geschmückten Bücherei zu empfangen. Bei Kerzenschein können die Kinder Tomte Tumetott, Es klopft bei Wanja in der Nacht, Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten und vielen anderen Geschichten lauschen. Im Anschluss an das Vorlesen dürfen dann noch Bücher ausgeliehen werden, vielleicht ja ein Weihnachtsbuch, von denen es auch viele in der Bücherei zu finden gibt. 

Kommt gerne vorbei! Frau Schütt und die Lesementorinnen freuen sich auf euch!

Ein Besuch der 1b in der Sternkammer

Wir sind Sterne

„Kommen Sie und treten Sie näher… Staunen Sie, wie sich die Geheimnisse des Universums vor Ihren Augen offenbaren.“

So wurden die Kinder der 1b auf einen kurzen Film eingestimmt, den Sie in der Sternkammer der GGS St. Jürgen als erste Schulklasse erleben durften. Der Film wurde mit dem neu installierten 360°-Filmprojektor auf der historischen Kuppel als Filmleinwand gezeigt. Die Kinder, die entlang des runden Raums auf den Originalhockern von 1931 saßen, schauten mit großen Augen auf einen fast echt wirkenden Sternenhimmel, auf Planeten, Sonne und Mond. Manch einem Kind wurde fast schwindelig, als die Kamera, ausgehend von einem Spielplatz, sich immer weiter in die Höhe bewegte und am Ende im Weltall, mit Blick auf unsere Erde, schwebte.

Ähnlich fasziniert mussten auch schon die Schulklassen vor 90 Jahren in dieser Sternkammer gesessen haben. Damals wurde ihnen der Nachthimmel durch einen Sternenprojektor gezeigt, den der Lehrer Dr. Hans Cassebaum zusammen mit dem Lübecker Elektriker Ernst Nachtigall sowie dem Lübecker Schulrat und Reform-Pädagogen Sebald Schwarz für die damalige „Klosterhof-Schule“ entwickelt und gebaut hatte. Und eben dieser historische und weltweit fast einmalige Sternenprojektor (eine schwarze Metallkugel mit exakt gebohrten Löchern) befindet sich auch heute noch funktionstüchtig und nun mit dem neuen Filmprojektor mechanisch verbunden an Ort und Stelle. Er war und ist das Herzstück des ersten Schulplanetariums der Welt, dass sich in der GGS St. Jürgen befindet und nun nach und nach von allen Klassen besucht werden darf.

Nachdem die Kinder die steile Holztreppe in den höchsten Raum der Schule erklommen hatten, wurden sie von dem Betreuer der Sternkammer Herrn Heinsohn (diesmal zwar nur digital per Videokonferenz) begrüßt und über die Geschichte des Raumes informiert. Dass die Sternkammer älter als so mancher Opa der Kinder war, fanden sie sehr erstaunlich. Noch beeindruckter zeigten sie sich dann aber, als das Licht fast wie von Zauberhand erst auf Rot wechselte und dann ganz erlosch. Im finsteren Raum konnten die Augen dann nach und nach die Sternbilder erkennen, die der historische Projektor in der Kuppel darstellte. Bedient wird dieser, wie alle anderen Geräte der Sternkammer nach der Modernisierung, über ein IPad.  Auch die fest in der Decke installierten Glühlämpchen, die ebenfalls den Sternenhimmel über Lübeck im Winter nachahmen, können nun mithilfe moderner Technik über den Zuschauenden erstrahlen.

Nach dem beeindruckenden Blick in die künstlichen Sterne gab es für die Kinder einen kleinen Moment der Aufregung. Das Lösen der Bremse über ein Fußpedal und das anschließende Drehen des gesamten Sternenprojektors über das große Handrad löste bei den Kindern Unruhe aus. Sie staunten, dass die gesamte Konstruktion nun kopfüber hing und an die Stelle der schwarzen Kugel ein moderner Apparat getreten war. Über die maßangefertigte Fischaugenlinse konnte jetzt ein 360°-Film abgespielt werden, der den aufregenden Besuch der Klasse 1b in die faszinierende Sternkammer abrundete.

 

Die Kinder, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Grundschule setzen ein Zeichen für den Frieden

Die Kinder der 3. Klasse erklären, was wir mit dem Foto sagen wollen:

  • Wir wollen Frieden, weil viele Menschen sterben. Sie verlieren ihr Zuhause und die Familien trennen sich. Lasst die Bomben sein! (Felisha Emilia)
  • Wir möchten, dass der Krieg aufhört. Wir wollen Frieden! (Nadia)
  • Frieden ist wichtig, weil alle Menschen Freiheit brauchen. (Noah)
  • Wir wollen Frieden, weil es keinen Sinn macht, Krieg zu führen. Es verletzt Menschen und zerstört ihr Zuhause. (Adam)
  • Wir wollen Frieden, weil es wichtig ist, dass wir alle zusammen halten. (Liya)
  • Wir Menschen müssen uns vertragen, sonst geht unsere Welt kaputt! (Lajana)
  • Wir wollen Frieden, weil die Bomben alles kaputt machen. Wir halten zusammen. (Hatice)
  • Frieden ist wichtig, weil sich da nicht die Menschen bekämpfen. Wir möchten nicht, dass jemand stirbt oder verletzt wird. (Martin)
  • Frieden ist wichtig, weil die Menschen sich dann nicht bekämpfen. (Kalle)
  • Wir möchten Frieden, weil Krieg nichts bringt, weil da Menschen sterben. (Julian)
  • Ich möchte Frieden. Durch Krieg leiden wir nur. (Maya)
  • Frieden ist wichtig, weil alle ein Zuhause wollen. (Charlotte)
  • Wir möchten Frieden, weil Krieg nichts bringt. Wir müssen zusammenhalten! (Louis)
  • Wir möchten, dass für immer Frieden ist. (Elisa)