Aktuelles

 

 

Infoabende Oberstufe

An die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs und deren Eltern

Die Oberstufe ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Schule. Sicherlich ist dieser Weg auch für etliche von Euch bzw. für Ihre Kinder interessant.

Daher laden wir interessierte zukünftige Oberstufenschülerinnen und –schüler und deren Eltern herzlich ein zu einem

Informationsabend zur Oberstufe an der GGS

am Montag, den 11.01.2021 ODER am Montag den 08.02.2021 (die Vorträge sind inhaltsgleich)

um 19.00 Uhr in die Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule St. Jürgen (Gebäude Klosterhof, Mönkhofer Weg 95, Eingang über den Hof)

 

Themen des Abends werden sein:

• Die Profiloberstufe allgemein: Was ist anders als in der Mittelstufe?

• Die Profiloberstufe an der GGS (mit der neuen Oberstufenreform): Was wird angeboten?

• Warum eigentlich Abitur oder Fachhochschulreife machen?

 

Im Anschluss an den Informationsvortrag stehen wir für Fragen zur Verfügung.

Abitur 2020

2020: Abitur trotz(t) Corona

Es ist geschafft, wir gratulieren recht herzlich!

Abitur 2019

Es ist geschafft, wir gratulieren zum Abitur 2019!!!

Am heutigen Freitag (01.03.19) hat eine Auswahl von Oberstufenschülern und einer Oberstufenschülerin bei der Stadtmeisterschaft von insgesamt 10 Lübecker Schulen den 2. Platz erreicht. Wir können sehr stolz sein und gratulieren dazu herzlich!!

Info

Die Anmeldefrist für die Sekundarstufe II (Schuljahr 19/20) endet am 28.02.! Anmeldeunterlagen finden Sie unter den Downloads.

Buddenbrookhaus

Hoher Besuch im Buddenbrookhaus: Bundespräsident Frank Walter Steinmeier trifft Schülerinnen und Schüler der GGS St. Jürgen

Am 30.10. hielt der Bundespräsident in der Musik-und Kongresshalle die diesjährige Willy-Brandt-Rede. Vorher besuchte er das Buddenbrookhaus, wo er von der Kultursenatorin, dem Präsidenten der Kulturstiftung und der Hausleiterin durch die Ausstellungen geführt wurde – auch durch die Sonderausstellung „Herzensheimat. Das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann“, an der Schüle-rinnen und Schüler der GGS St. Jürgen im Rahmen des Projekts „Literatur als Ereignis“ maßgeb-lich mitgearbeitet haben. Anschließend ging es in den historischen Gewölbekeller des Hauses, wo Herr Steinmeier die Umbaupläne für das neue Buddenbrookhaus ansah. Dann kam der große Mo-ment für Emma Conrad, Yahlina Flüh und Morten Krienke: Sie zeigten dem Bundespräsidenten ein Exponat aus der Ausstellung über die Kinder der Manns, das sie selbst entwickelt hatten. Herr Steinmeier beantwortete auf einem Tablet einen „Persönlichkeitstest“, bei dem anhand von Fragen ausgewertet wird, welches der Kinder der Manns am besten zu einem passen würde. Der Bundes-präsident war sehr interessiert an dem Schülerprojekt und stellte viele Fragen, zum Beispiel, ob die Teilnahme freiwillig sei oder ob für einen der drei später ein literaturwissenschaftliches Studium infrage käme. „Literatur als Ereignis“ ist ein partizipatives Bildungsprojekt des Buddenbrookhauses, gefördert durch die Commerzbank-Stiftung. Seit 2015 nehmen Schülerinnen und Schüler der GGS St. Jürgen daran teil und leisten damit einen großen Beitrag zur Museumsarbeit. Neugierig geworden?

Mehr Informationen auf den Seiten des Buddenbrookhauses oder dem von den Projektteilnehmern ver-fassten Blog:

www.facebook.com/pg/Buddenbrookhaus/

buddenbrookprojekt.wordpress.com

www.instagram.com/literaturalsereignis/

Unser erster Abiturjahrgang

Am 29. Juni 2018 fand die feierliche Verabschiedung unseres ersten Abiturjahrgangs statt.

Wir gratulieren den Abiturientinnen und Abiturienten und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg!

zu den Fotos

 

 

Oberstufenausflug zum Darwineum nach Rostock

Bericht der 12b, GGS St. Jürgen

Nachdem der erste Versuch, nach Rostock zu fahren, ins Wasser (bzw. in den Schnee) gefallen war, fand der Ausflug nun doch am 7. Mai statt. Wir hatten schon ein wenig Bedenken, ob die gesamte (!) Oberstufe nicht ein bisschen viel sein würde, aber am Ende haben wir tatsächlich in nur drei Busse gepasst. Es grenzte an Magie.

Die Fahrt verlief ganz normal, obwohl man Pünktlichkeit bei Abfahrt und Ankunft nicht so genau nahm. Die Stimmung in unserem Bus war recht ausgelassen, vielleicht etwas zu sehr.

Beim Zoo angekommen ging es für einen Teil von uns direkt mit der Führung im Darwineum los, während die anderen freie Zeit im Zoo hatten.

Noch bevor wir das Darwineum erreichten, begrüßte uns eine lebensechte Nachbildung eines Mammuts. Es wirkte richtig flauschig.

Die Führung war so aufgebaut, dass passend zum Thema auch Tiere zu sehen waren. Besonders beeindruckend waren unter anderem die blauen Quallen, die starke Wasserzirkulation zum Überleben brauchen und trotzdem gut genug an ihre Umwelt angepasst sind, dass ihre Art schon seit langer langer Zeit unverändert besteht.

Auch der „LSD-Fisch“ hat viel Aufmerksamkeit bekommen. Angeblich wirkt ein langes Betrachten des Fisches wie der Konsum von LSD. So eigenartig, wie seine Farben funkelten, konnte man sich das zwar gut vorstellen, zum Ausprobieren fehlte uns jedoch die Zeit.

Sehr faszinierend waren auch die Blattschneiderameisen, wie sie die großen Blätter zerstückelt und einen langen Ast entlang transportiert haben. Zuerst dachte ich, die Ameisen wären grün, bis mir auffiel, dass es nur die überdimensionalen Blattstückchen über ihren Köpfen waren, die jetzt wie Segel wirkten.

Später kamen wir zu Amphibien und Reptilien, z.B. zu einer zweiköpfigen Schlange, die aufpassen muss, nicht gleichzeitig mit beiden Köpfen zu fressen und den passenden Namen „UNA“ hat, oder aber das kleine, süße Erdbeerfröschchen, das allerdings giftig ist.

Die Führung endete in der Tropenhalle mit den Menschenaffen, darunter ein kleines Orang-Utan-Baby, das im wahrsten Sinne des Wortes noch an seiner Mutter hing.

Fasziniert waren wir insgesamt von der Anschaulichkeit der Exponate auf der Evolutionsausstellung. Wie entstand das Leben auf der Erde? Grafiken, Tafeln und Fossilien dokumentierten die Entwicklungsetappen auf der Erde. In Kojen wurden die Informationen mit spannenden Tieren vertieft und so haben wir einige der Wirkungsmechanismen biologischer Evolution miterlebt.

Beim Verlassen des Gebäudes wurden wir von traumhaftem Wetter empfangen. Zum Glück blieb uns noch jede Menge Zeit für den Rest des Zoos, während die verbliebenen Gruppen ins Darwineum gingen. Die Zeit war auch nötig, um wenigstens annähernd alles sehen zu können. Dazu machten wir uns in mehr oder weniger großen Gruppen auf den Weg. Hier eine kleine Auswahl, was wir gesehen haben: das kleine Orang-Utan-Baby, wie es sich von seiner Mutter gelöst hat, um selbständig in der Hängematte zu klettern; Zwerg-Seidenhühner mit ihrem wahnsinnig flauschigen Federkleid; Pinguine, in deren Becken gerade ein Taucher unterwegs war; ein Auerhahn, dessen Balz-„Gesang“ wie eine kaputte Luftpumpe klang; kommunikationsfreudige Erdmännchen; ein Krokodil-Gehege mit dem tollen Schild „I’ll bite the hand that feeds me!“; freche Nandus und natürlich jede Menge Raubtiere, die bei der Hitze nur geschlafen haben (war ja klar).

Für jedes einzelne Infoschild war die Zeit natürlich zu knapp, aber insgesamt haben wir viel Wissen mitgenommen auf unsere Rückfahrt. Die Ankunft hat sich kurz vor Erreichen der Schule zwar noch verzögert, weil eine Schranke sich strikt geweigert hat unsere Busse durchzulassen, aber am Ende hat der Mensch über die Technik gesiegt und wir sind nach einem gelungenen Ausflug wieder an der Schule angekommen.

 

Anmeldung Einführungsjahrgang 2018/19 - bis 28.02.2018

Die Anmeldung für die Oberstufe für den Einführungsjahrgang 2018/19 war bis zum 28. Februar möglich.

Das Anmeldeformular und den Profilwahlbogen gibt es hier unter Downloads oder bei Frau Horstmann im Sekretariat (Kalkbrennerstraße).

Bei Beratungsbedarf bzw. Terminabsprache für ein Beratungsgespräch schreiben Sie Frau Klingelhöfer gerne eine E-Mail: Stefanie.Klingelhoefer@schule.landsh.de

 

 

Besuch des Gastspiels „The Taming of the Shrew“

William Shakespeare hat es als einziger Autor namentlich in die Fachanforderungen der Sekundarstufe II Englisch geschafft – er muss verbindlich behandelt werden. Leider hatte Shakespeare vor 400 Jahren nicht im Sinn, dass Schülerinnen und Schüler seine Stücke im Klassenraum lesen. Sie sind für die Bühne geschrieben und dort auch am besten zu verstehen.

Das Theater Lübeck bietet jedes Jahr die Chance, ein Shakespeare-Stück in englischer Sprache zu besuchen, aufgeführt von der Gastspieltruppe der American Theater Group.

Was lag also näher, als diese Gelegenheit zu ergreifen? Die 12a hat sich in der Projektwoche an einem Tag ausführlich mit dem Stück beschäftigt und ist – so vorbereitet – am darauffolgenden Tag in den Genuss der Aufführung in den Kammerspielen Lübeck gekommen.

Am Tag zuvor hatten wir uns mit der Figurenkonstellation beschäftigt, denn in Shakespeares Komödien geht es viel um Verwechslungen, Verkleidungen und Verwicklungen. Ganz unvorbereitet kann man da leicht durcheinanderkommen.

Nachdem wir uns mit den Namen und Beziehungen vertraut gemacht hatten (Wer ist eigentlich wessen Sohn? Wer liebt hier wen? Wer gibt sich als wer aus?), haben wir uns eine Aufführung des Stückes aus dem Globe Theatre London angesehen, das auf DVD erhältlich ist. Die Befürchtung, das Ansehen des gleichen Stückes zweimal so kurz hintereinander könnte sich dann als langweilig herausstellen, hat sich nicht bewahrheitet. Die Schülerinnen und Schüler waren einhellig der Meinung, dass es hilfreich und interessant war, zwei Inszenierungen zu sehen und zu vergleichen.

Möglich gemacht wurde der Besuch, wie so oft, durch eine großzügige Unterstützung des Unterrichtsvorhabens durch die Michael-Haukohl-Stiftung. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür.

Stefanie Klingelhöfer, Klassenlehrerin der 12a

 

 

Exkursion des Geographie-Profils Q 1.1. nach Salzgitter und Wolfsburg

Um dem Geographiethema des Halbjahres, „Wirtschaftsräumliche Dynamiken und ihre Auswirkungen in Europa“, mittels einer Exkursion Leben einzuhauchen, begab sich das Geographieprofil im Januar auf eine zweitägige Exkursion nach Salzgitter und Wolfsburg.

Unser Ziel in Salzgitter war die Salzgitter Flachstahl AG, wo wir erlebten, wie auch heute noch, aller globaler Konkurrenz zum Trotz, in Deutschland Stahl erzeugt wird. Wir konnten die Stahlherstellung vom Hochofen über das Stahlwerk bis zur Walzstraße hautnah verfolgen und lernten über die Besonderheiten der deutschen Stahlherstellung und wie sie sich gegenüber der weitaus billigeren Konkurrenz (heute vor allem aus China) auf dem Weltmarkt mit Spezialstählen behaupten kann. Dabei hatten wir das Glück, einen Abstich am Hochofen mitzuerleben, zu sehen, wie der Konverter mit glühendem Eisen, „Kühlschrott“ und Stahlveredlern gefüllt wurde (alles mit sehr viel Feuer und Hitze verbunden) und wie die gegossenen Stahlbrammen schließlich in der 400 Meter langen Walzstraße zu Pipelinestahl mittels eines speziellen Verfahrens ausgewalzt wurden.

Diesem fast archaischen Erlebnis stand am nächsten Tag der Besuch des VW-Endmontagewerks in Wolfsburg gegenüber, wo wir ebenfalls alle Produktionsschritte vom Stahlcoil bis zum fertigen Pkw  in einer Werksführung beobachten konnten. Nach dem staubigen Vortag mit seiner Lautstärke mutete das Roboterballett bei VW fast grazil an. Immer wieder erstaunt waren wir, wenn die Roboter die teils doch großen Automobilkomponenten dicht an den Wand- oder Deckenträgern vorbei in die gewünschte Position brachten, um z.B. punktgenau Schweißstellen zu setzen. Gut beobachten konnte man hier die verschiedenen Formen der Arbeitsorganisation, die längst die Fließbandarbeit abgelöst haben. Gruppen von Mechanikern fahren auf breiten Bändern mit den zu montierenden Fahrzeugen mit und erledigen jeweils verschiedene Aufgaben, sodass die ursprüngliche Monotonie einer Fließbandfertigung hier aufgebrochen wird. Dabei sind die Karosserien in Halterungen eingespannt, die ein Schwenken in jede Richtung erlauben, sodass auch beim Montieren von Einheiten z.B. am Unterboden des Fahrzeugs nicht über Kopf gearbeitet werden muss und jeweils eine für den Monteur rückenfreundliche Höhe eingestellt werden kann.

 

Hier gewonnene Eindrücke und Erkenntnisse waren nicht für für das Fach Geographie, sondern auch für das Profil ergänzende Fach WiPo von Bedeutung und konnten von den Schülerinnen und Schülern für das nach der Exkursion anstehende Wirtschaftspraktikum aufgegriffen werden.

 

Besonders bedanken möchten wir uns beim Schulverein der GGS St. Jürgen und bei der Michael-Haukohl-Stiftung, die uns jeweils mit großzügigen Zuschüssen zu diesem Unternehmen bedacht haben und die Aktion dadurch finanzierbar gemacht haben! Herr Haukohl hat sich im Anschluss bei einem Besuch in der 12a selbst davon überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler vielfältige neue Erkenntnisse, Eindrücke und neues Wissen aus diesen zwei Tagen mitgenommen haben. Vielen Dank noch einmal für den Besuch!

 

VW Produktionsbesichtigung am 12. Januar 17

Am Donnerstag, den 12.1.17, haben wir uns die Produktion im VW Werk in Wolfsburg angeschaut.

Wir wurden dort herzlich empfangen und haben uns erst einmal den neuen Werbespot des VW Golf VII angeschaut. Danach haben wir einige Fragen vorweg geklärt und sind dann mit dem Guide in die Produktion gegangen.

Da die Produktion so groß ist, dass sogar die Mitarbeiter von einer Produktionsstätte fahren, durften wir in umgebauten VW Bullis Platz nehmen. Die Führung durch das Werk hat rund 1 ½ Stunden gedauert, was einem aber durchaus weniger vorkam. Wir sind durch die gesamte Produktion gefahren. Vom Karosseriebau bis zum Produkttest haben wir uns alles angeschaut.

Ich fand es besonders interessant zu sehen, wie die Roboter die Karosserieteile mit gefühlten 1000 Verrenkungen in der Luft in den dafür vorgesehenen Behälter getan haben und dabei nichts kaputt gegangen ist. Spätestens wenn dann das Auto lackiert wird, steht fest, welches Auto der dafür vorgesehene Käufer erhält. Denn jede Farbe, jeder Sitz und jede noch so kleinste Schraube ist auf den Käufer abgestimmt. Auch die „Hochzeit“  war sehr spannend. Bei diesem Vorgang wird die Karosserie mit dem Fahrwerk und Motor zusammengesetzt.

Unser Guide war sehr cool. Er hat alles sehr ausführlich und verständlich erklärt. Außerdem war er sehr locker drauf. Es lohnt sich auf jeden Fall, so eine Produktionsführung zu machen. Denn es ist sehr interessant und spannend, so etwas mal live zu sehen und einen Einblick in die Welt der Karosserieproduktion zu bekommen.

Von Anna Lena Koop 

Salzgitter-Bericht von Lisa-Marie Wilke

Unsere erste Schulwoche nach den Weihnachtsferien starteten wir mit einer zweitägigen Exkursion nach Salzgitter und Wolfsburg.

Wir brachen am Mittwoch schon sehr früh mit dem Bus von der Schule aus auf. Dadurch, dass wir als einzige Klasse fuhren, war die Fahrt sehr entspannt, da wir sehr viel Platz hatten.

Angekommen in Salzgitter, besuchten wir zunächst das Besucherzentrum der Salzgitter Flachstahl AG. Dort erhielten wir schon erste Informationen und warteten gespannt auf die Führung. Ausgestattet mit Helmen und Kopfhörern gingen wir gemeinsam mit unserem Guide zurück in unseren Bus und fuhren zur ersten Station der Führung. Die Führung startete an einem der Hochöfen. In diesen Hochöfen findet der erste Schritt der Stahlherstellung statt: Aus Eisenerz wird mit Hilfe von Koks Roheisen hergestellt. Wir sahen, wie glühendes Roheisen floss. Entgegen aller Erwartungen war es in dieser Halle ziemlich kalt.

Unsere Führung ging beim nächsten Schritt der Stahlherstellung weiter. Dem Roheisen werden  in diesem Schritt Stahlschrott und veredelnde Metalle zugeführt. Schon in diesem Schritt steht fest, für wen der Stahl hergestellt wird, sodass man die Veredelung genau nach Kundenwunsch durchführen kann.

Anschließend wird der nun fertige Stahl in Barren, sogenannte Brammen, gegossen.  Diese mehrere Tonnen schweren Brammen werden anschließend zum Walzen gefahren.

Die Walzstraße ist der letzte Schritt in der Flachstahlherstellung und war dadurch gleichzeitig unsere letzte Station in der Führung. In der Walzstraße wird aus den Brammen ein bis zu 2 Kilometer langes Flachstahlblech. Diese wird anschließend zu einem „Coil“ aufgerollt.

Die Besichtigung der Salzgitter Flachstahl AG hat mir sehr gut gefallen. Es war eine sehr gute Abwechslung zum normalen Schulalltag.

 

 

Informationsveranstaltung "Profiloberstufe"

Am Montag, den 28. November 2016 fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Profiloberstufe“ statt.

Neben allgemeinen Informationen zur Oberstufe stellten wir auch die Oberstufe an der GGS genauer vor. Anschließend war Zeit für Fragen oder auch für die Vereinbarung eines persönlichen Beratungsgespräches.

Den Anmeldebogen und Profilwahlbogen finden Sie unter Downloads. Bitte bei Bewerbungen für die Oberstufe beide Formulare abgeben!

Die Abgabefrist für das Schuljahr 2017/18  ist der 24. Februar 2017.

 

Mit der Haukohl-Stiftung ins Klimahaus

Um die manchmal etwas zähe Januarzeit schulisch etwas aufzulockern, haben wir mit dem 11. Jahrgang die Zeit vor den Zeugniskonferenzen genutzt, um eine der für das Fach Geographie sowieso vorgesehenen Exkursionen durchzuführen.

Das Halbjahresthema des Faches lautet „Der Globale Wandel im Überblick – die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“. Herausforderungen? Da fällt dem Geographen natürlich sofort der Klimawandel ein. Was bietet sich da mehr an als ein Besuch im Klimahaus in Bremerhaven? Einziges Problem: Fahrt und Eintritt ins Klimahaus hätten sich preislich doch auf eine ganz schöne Summe addiert. Also doch lieber lassen?

Nicht nötig! Die Michael-Haukohl-Stiftung hat den Eintritt samt Expertengespräch für alle Schülerinnen und Schüler übernommen, so dass wir nur noch die Fahrt zu finanzieren hatten.

Das Ergebnis war ein sehr lehr- und abwechslungsreicher Tag im Klimahaus Bremerhaven 8°Ost. Zuerst wurden wir in zwei Gesprächen mit wissenschaftlichen Mitarbeitern des Klimahauses auf die dort thematisierte Problematik eingestimmt. Dabei hörte das Geographieprofil einen Vortrag von Frau Dr. Nawrath zum Thema „Klimawandel und seine Folgen“, während das Biologie- und das Sportprofil  mit dem Thema „Biodiversität und Klimawandel“ konfrontiert wurden. Anschließend ging es – bewaffnet mit Fragebögen – selbstständig durch die Ausstellung entlang des 8. Längengrades Ost, auf dem auch Bremerhaven liegt.

Die Idee der Ausstellung ist, dass man in verschiedenen Räumen eine Wanderung von Bremerhaven nach Süden, aber immer dem gleichen Längengrad folgend, simuliert. So „reist“ man durch die verschiedenen Klimazonen und kann klimarelevante Aspekte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, aber auch Vegetation am eigenen Leib erfahren. Man liest nicht über die Verhältnisse in den Schweizer Alpen, der Sahelzone, dem Tropischen Regenwald oder der Antarktis. Man merkt sie. In der Zone der Wüste schlägt einem trockene, heiße Luft entgegen (die zwar „nur“ 30°C heiß ist, einem vor Ort aber sehr viel wärmer vorkommt). Wem das zu warm ist, der kann sich in der Antarktis ein bisschen auf dem (echten!) Eis niederlassen und den Blick über das weite, weiße Eisfeld genießen. Geschichten von Menschen, die jeweils in diesen Zonen leben oder arbeiten, machen das Ganze noch begreifbarer.

Fazit: Bücher sind gut – „Reisen“ sind besser. Der Tag hat sich definitiv gelohnt. Einen Dank an die Haukohl-Stiftung für die großzügige Unterstützung dieses Tages.

Stefanie Klingelhöfer

 

Ein Schülerbericht zu Exkursion ins Klimahaus

Das Gute an unserem frühen Aufbruch mit dem Bus war, dass man, müdigkeitsbedingt, nicht viel von der langen Fahrt und der eher tristen Landschaft Niedersachsens mitbekam. In Bremerhaven angekommen, erschien mir das Klimahaus wie das architektonische Licht am Ende des dunklen Tunnels hässlicher Häuser.

Für jemanden der das Klimahaus nicht kennt, hier eine ungefähre Beschreibung: Stellen sie sich bitte eine riesige, stählerne Qualle mit Fenstern und Türen vor, die im Bremerhavener Hafen liegt, aber dabei geschmackvoll aussieht. So ungefähr.

Im Inneren des Klimahauses angekommen, hörten wir uns, bevor wir die Ausstellung besuchten, einen sehr informativen aber nur mäßig interessanten Vortrag über den Klimawandel an. Die Hauptausstellung bestand aus einer Art Weltumrundung am 8. Längengrad, wofür wir zwei Stunden Zeit hatten, was mich etwas an „In 80 Tagen um die Welt“ erinnerte. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten einen Fragebogen beantworten, während wir durch das Klimahaus gingen

Es ging los um 13:30.

Um etwa 13:35 hatte ich meine Gruppe verloren und irrte durch einen Gletscher in den Schweizer Alpen, fand sie jedoch, auf einer Seilbahn in Richtung Sizilien wieder wo es schon deutlich wärmer war. Leider fehlte uns die Zeit um uns wirklich ausführlich mit den Bewohnern und Eigenheiten dieser Regionen auseinanderzusetzen, auch nicht mit den Tuareg, einem Wüstenstamm aus der Sahara. Dass einzige was ich mitbekam war eine unerträgliche Hitze, die sich noch einmal verschlimmerte als wir auf Samoa ankamen. Eine unerträgliche Feuchte lag in der Luft. Im Vergleich dazu kamen mir Alaska und die Arktis geradezu gemütlich vor. Die Weltumrundung endete auf Langeness, einer Hallig.

Alles in allem gefiel mir das Klimahaus sehr gut, obwohl ich gerne noch mehr Zeit dort verbracht hätte.

Levy Lüdeke, 11a (Geographieprofil)

 

Fahrt zum Bundesrat nach Berlin

Nachdem fast alle 10. Klassen letztes Jahr ihre Abschlussfahrt nach Berlin durchgeführt und dabei auch den Bundestag besucht hatten, stand jetzt für den 11. Jahrgang die zweite wichtige Instanz der Gesetzgebung, der Bundesrat, auf dem Programm.

Die Fahrt wurde organisiert durch Jugendoffizierin Kapitänleutnant Malucha, unterstützt durch Kapitänleutnant Stockfisch, die dankenswerterweise die gesamte Organisation von der Anfahrt bis zur Anfrage beim Bundesrat übernommen hatten und die Fahrt auch begleiteten.

Da der Jahrgang so groß war, dass wir nicht alle gemeinsam den Bundesrat besuchen konnten, teilten wir die Gruppe in zwei Hälften. Während die einen den Bundesrat besuchten, waren die anderen zu Gast im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wo wir einen sehr informativen Vortrag über die Arbeit des Ministeriums hörten.

Im Bundesrat erhielten wir ebenfalls erst einmal eine Einführung durch eine der Mitarbeiterinnen. Wir bekamen die Wandelhalle mitsamt der Kunstinstallation der drei Lanzen, genannt „Die drei Grazien“, der Künstlerin Rebecca Horn gezeigt, und warfen einen Blick in den gerade in Renovierung befindlichen Plenarsaal, der sehr viel kleiner ist als der Plenarsaal des Bundestages.

Dann ging es ins Planspiel. Die Schülerinnen und Schüler repräsentierten jeweils Vertreter der einzelnen Bundesländer und mussten über einen von der Regierung eingebrachten Gesetzesentwurf, der den Bundestag bereits passiert hatte, diskutieren, ihre Statements dazu abgeben und schließlich abstimmen.

Dabei führte das Thema der Gesetzesvorlage, „Anhebung des Alters für den Konsum 'leichter' Alkoholika' wie Bier auf 18 Jahre“ zu lebhaften Debatten innerhalb der Vertreter der einzelnen Bundesländer. Einzelne Bundesratsmitglieder präsentierten ihren Standpunkt überzeugend am Rednerpult. Die anschließende Abstimmung fiel eindeutig aus.

Es war eine gute Gelegenheit, die Arbeitsweise des Bundesrates nachzuempfinden. Das Urteil der Schülerinnen und Schüler fiel eindeutig positiv aus.

Einziges Manko des Tages: Wir mussten sehr lange Bus fahren. Entsprechend müde und geschafft kamen wir erst gegen 21.00 Uhr wieder in Lübeck an.

Nichtsdestotrotz hat der Tag sich gelohnt. In den Bundesrat kommt man eben nicht so oft.